Stress ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO Gesundheitsrisiko Nummer 1. Die Erwartungen, die im alltäglichen Leben gestellt werden, sind hoch. Das gilt für den Beruf, aber auch für den familiären Bereich und sogar in der Freizeit. Besonders belastend ist vor allem der anhaltende Dauerstress. Unausgewogene Ernährung und Bewegungsmangel, sowie regelmäßiger Alkohol und Zigaretten sind oft typische Begleiterscheinungen. Andauernde Belastung ohne ausreichende Regenerationsphasen schadet der Gesundheit. Chronische Erschöpfung oder der so genannte Burnout können die Folge sein.
Stress trifft fast jeden.
In der Arbeitswelt ist der Druck enorm. Viele Menschen können sich Ausfälle in ihrem beruflichen Umfeld nicht leisten. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes kann man nicht einfach abschalten. In vielen Firmen ist das Klima rauer geworden, Mobbing- Fälle häufen sich. Auch im Umfeld der Familie ist das Stress- Potential groß. Viele Frauen wollen sich um ihre Kinder kümmern, gleichzeitig aber den Anschluss an den Beruf nicht verpassen und oft ist die Familie auch auf das Zweiteinkommen angewiesen. Freizeit und Urlaub sollen dann den Ausgleich schaffen, werden aber häufig mit Erwartungen überfrachtet.
Vor allem die anhaltende Belastung hält den Pegel an Stresshormonen konstant hoch und dem Körper fehlen echte Regenerationsphasen.
Die körperlichen Folgen können Kopfschmerzen, Probleme im Magen- Darmbereich, Verspannungen, Rückenschmerzen und Herz- Kreislauf- Probleme sein. Auch erhöhte Infektanfälligkeit, häufige Herpes- Infektionen, Haarausfall und verminderte Libido sind mögliche Auswirkungen von Stress. Schlimmstenfalls drohen chronische Erschöpfung, Burnout oder Herzinfarkt.
Dauerstress durchbrechen
Wo kann man ansetzten, um die Belastung zu verringern? Das berufliche Umfeld kann man meistens nicht nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen umgestalten. Ein Teil des Stresses ist aber „hausgemacht“: der eine versucht alles möglicht perfekt zu machen, der andere will immer alles ruck- zuck erledigt haben, weil schon die nächste Aufgabe wartet. Man ist so in die zu bewältigenden Aufgaben vertieft, dass man nicht mehr in Ruhe unterscheidet, was die Angelegenheit verlangt: Ist sie dringend oder ist sie wichtig? Oder keines von beiden? Könnte es auch jemand anderes erledigen? Zu lernen, Aufgaben nach Prioritäten zu ordnen, weniger Wichtiges wegzulassen, kann den persönlichen Stress verringern. Man spart Kräfte, die man dort einsetzen kann, wo man sich den Anforderungen stellen muss.
Negative Folgen für die Gesundheit vermeiden
Was hilft dem Körper, den Stress besser zu verkraften? Jeder Mensch geht mit den Anforderungen, die an ihn gestellt werden anders um. Um zu regenerieren und zu entspannen, braucht der eine ruhige Musik und eine Tasse Tee, bei der er nicht gestört wird. Der andere kann besser abschalten bei einem Spaziergang oder mit einem schönen warmen Bad. Wichtig sind kleine Rituale, die im Alltag Platz finden, damit der Körper regelmäßig Zeit zur Regeneration bekommt. Ein Wellness- Wochenende kann die Durststrecke bis zum Jahresurlaub überbrücken und Zeit zum Durchatmen geben. Bei anhaltender Belastung verbraucht der Körper mehr Vitamine und Mineralstoffe. Eine zusätzliche Zufuhr von Vitalstoffen hilft dem Körper den erhöhten Bedarf zu decken.
Lassen Sie es nicht so weit kommen, sich vom Stress übermannen zu lassen, sondern beugen Sie vor. Gönnen Sie sich kleine Entspannungsoasen ganz nach Ihren Wünschen und finden Sie für sich das Richtige heraus.
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